Fachartikel zum Thema Wellness

Verwöhnen Sie Ihre Haut mit Masken für verschiedene Hauttypen

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Jetzt zum Sommerbeginn ist es wichtig, die Haut mit einer abgestimmten Pflege extra zu verwöhnen. In Winter war sie durch Kälte und Heizungsluft starken Strapazen ausgesetzt und wurde dadurch stellenweise trocken und rissig. Ganz einfach und auch kostengünstig kann man seine Haut mit selbst gemachten Masken und Peelings pflegen.

Machen Sie Ihre Füße bereit für den Sommer!

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Den ganzen Winter über wurden die Füße in dicken Strümpfen und Stiefeln versteckt. Damit sie nun in den leichten Sommerschuhen gut aussehen, sollte man sich etwas Zeit nehmen, um sie zu pflegen. Wer keine Zeit hat, eine professionelle Pediküre zu besuchen, kann dies auch ganz leicht selbst zu Hause machen.

LaStone. Die Kraft der heissen Steine

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Schon lange nutzen Menschen die Wirkung heißer Steine, in China beispielsweise wurden sie schon vor 2.000 Jahren dazu genutzt, um verspannte Muskeln zu lockern. Auch hawaiische und indianische Schamanen setzten erwärmte Steine zur Heilung ein.

1993 entwickelte die Amerikanerin Mary Nelson dann aus diesem Ansatz heraus einen neuen Wellness-Trend: die LaStone-Therapie, eine Massage mit warmem Lavagestein und kaltem Marmor. Die heißen Steine sollen die Muskeln entspannen und die Durchblutung steigern, die Kalten den Stoffwechsel anregen.

  

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Ayurveda

Bei der indischen Heilslehre Ayurveda spielen Ölanwendungen und eine spezielle Ernährung eine wesentliche Rolle. Die Kombination wirkt sehr entspannend und stärkt darüber hinaus die Widerstandskräfte des Körpers. Kein Wunder, dass sich Ayurveda in der heutigen Zeit zunehmender Beliebtheit erfreut.

Der Begriff Ayurveda stammt aus dem Altindischen und setzt sich aus zwei Worten zusammen: Ayus bedeutet Leben (Sanskrit: Ayur = langes Leben) und Veda heißt Wissen. Ayurveda ist also die Wissenschaft vom Leben. Die Ursprünge dieser umfassenden Gesundheitslehre gehen mindestens bis in das dritte Jahrhundert vor Christus zurück.

Ayurveda – eine Lebensphilosophie

Ähnlich wie in der Traditionellen Chinesischen Medizin werden in der alten indischen Heilslehre nicht nur Rezepte gegen bestimmte Krankheiten verordnet, sondern Ayurveda ist eine Lebensphilosophie. Alle lebenden Wesen werden nach Auffassung des Ayurveda durch Lebensmittel mit "Nährsaft" versorgt, welcher schließlich in körpereigenes Gewebe verwandelt wird. Damit dieser wichtige Prozess ablaufen kann, sind drei Lebensenergien, so genannte Doshas nötig:

  • aus Luft und Raum entsteht Vata (Wind),
  • aus Feuer und Wasser Pitta (Sonne),
  • aus Wasser und Erde Kapha (Mond).

Die Vata-Energie kontrolliert die Nahrungsaufnahme, deren Transport und die Ausscheidung. Aber auch Kreislauf, Sprache, Muskelbeweglichkeit und die Atmung sind der Vatabereich. Pitta-Energien steuern den Stoffwechsel. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Nahrung in Nährsaft umgewandelt und in den verschiedenen Geweben verarbeitet wird. Daher ist Pitta auch für die Regulierung der Köpertemperatur, für das Sehen, die Hautfarbe, die Ausstrahlung und die intellektuellen Fähigkeiten zuständig. Kapha ist für den Einbau der Stoffe in den Körper verantwortlich. Ihm obliegen die Festigkeit und der Gewebeaufbau. Mit Kapha werden alle Vorgänge bezeichnet, die zu Dichte, Stabilität und Widerstandsfähigkeit führen.

Leben im Gleichgewicht

Nach der ayurvedischen Lehre ist der Mensch nur dann gesund, wenn sich die drei Lebensenergien Vata, Pitta und Kapha im Gleichgewicht befinden. Krankheiten können entstehen, wenn der Fluss dieser Energien gestört ist. Der ayurvedisch geschulte Arzt kann diese unter anderem anhand der Pulsdiagnose erkennen. Vorbeugende Maßnahmen spielen im Ayurveda eine entscheidende Rolle. Die richtige Lebensführung ist dabei die wichtigste Maßnahme für ein Leben in Gesundheit. Empfohlen wird eine Harmonie in allen Lebensbereichen: Die richtige Mischung aus Ruhe und Aktivität, Spannung und Entspannung, Muße und Arbeit, Schlafen und Wachen.

Nach Ayurveda sollten Sie den Sonnenaufgang "mit hellen Sinnen" begrüßen: Vor sechs Uhr morgens aufstehen und "mit den Hühnern" zu Bett zu gehen, spätestens um zehn Uhr abends.

Ein Grundpfeiler – die Ernährung

Die Ernährungslehre ist ein weiterer wesentlicher Bereich. Als Grundlage für eine optimale Nahrungszusammensetzung dient im Ayurveda der Geschmackssinn. Man unterscheidet sechs Geschmacksrichtungen: süß, sauer, salzig, bitter, herb und scharf. Eine vollständige Nahrung sollte nach ayurvedischer Vorstellung alle sechs Geschmacksrichtungen enthalten. Die Speisen werden mit "Ghee" (gekochter ausgelassener Butter) zubereitet, das als besonders heilkräftig gilt. Grundsätzlich werden nach der Ernährungslehre des Ayurveda wesentlich weniger Fleisch und Eiweiß, dafür viel mehr Gewürze verwendet als in der deutschen Küche.

Ölgüsse und Ölmassagen

Zum Erhalt der Gesundheit und der Vorbeugung von Verschleißerscheinungen, aber auch bei bestimmten Erkrankungen wird die so genannte Panchakarma-Kur durchgeführt, bei der im Körper angesammelte schädliche Stoffwechselrückstände entfernt werden. So soll das körpereigene Gleichgewicht der drei Bioenergien wieder hergestellt werden. Bei dieser mindestens zehntägigen Kur werden zahlreiche Behandlungen mit verschiedenen Fetten und Ölen eingesetzt.

Bei den Ölmassagen (Abhyanga) wird ein für jeden Patient individuell hergestelltes Ölpräparat verwendet, das erst angewärmt wird und dann gleichzeitig von zwei bis vier Therapeuten einmassiert wird. Die Ölmassage hat eine sehr entspannende Wirkung und führt zu einer allgemeinen Verbesserung der Abwehrkräfte. Auch Gussbehandlungen werden nicht etwa wie in der Kneipp-Lehre mit Wasser, sondern ebenfalls mit speziellen Ölen durchgeführt. Hier unterscheidet man Ganzkörpergüsse oder Kopfgüsse.

 

 


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